Meerfische – Übersicht über Fischarten im Meer

Meeresfische

Meeresfische – schöner Sonnenuntergang

Die Überklasse der Fische umfasst alle primär im Wasser lebenden Wirbeltiere, die im erwachsenen Alter mit Kiemen atmen. Sie bilden dabei von ihrer Artenzahl die größte Gruppe im Stammbaum der Wirbeltiere und bewohnen die vielfältigsten Lebensräume der Süß- und Salzwassergewässer – die Tiefsee mit ihrer Dunkelheit, die Schichten der Ozeane mit mittlerer Tiefe und die oberflächennahen Schichten des Meeres, die viel Lichteinfall aufweisen. Meeresfische finden sich in den feuchtheißen Tropengewässern ebenso wie in den Polargebieten mit sehr kaltem Gewässer. Die genaue Anzahl der Arten der Fische, die das Meer bewohnen, kann nicht angegeben werden. Durch Forschung und neue Meerestechnologie werden auch heute noch immer neue Arten entdeckt.

Die bekanntesten Fischarten und ihre Einteilung

Meeresfische treten als Friedfische, die Plankton fressen oder als Raubfische auf. Bekanntester Raubfisch ist der weiße Hai. Die Fische werden in verschiedene Gruppen unterteilt, entsprechend ihrer Merkmale. Hier finden sich:

  • die neunaugenartigen, zu denen gehört das Meeresneunauge,
  • die störartigen mit dem bekanntesten, dem Stör,
  • die aalartigen mit dem Europäischen Flussaal, der als Wanderfisch zum Laichen ins Meer zieht, die Familie der Muränen und die Meeraale
  • die heringsartigen mit Maifisch oder Alse, Sprotte, Hering und Sardine
  • die lachsartigen mit Meerforelle, Alaska-Seelachs, Weißlachs, Stint, Glasauge und Silberbeil
  • die hornhechtartigen mit der Familie der Ährenfische, die Hornhechte, Makrelenhecht und die Familie der Fliegenden Fische
  • die dorschartigen mit der Familie der Dorsche, Schellfisch, Leng, Seehecht und Grenadierfisch
  • die stichlingsartigen mit der Familie der Stichlinge, der Familie der Seenadeln und dem Schnepfenfisch
  • die barschartigen mit der Familie der Meeräschen, Seebarsch oder Wolfsbarsch, Seezander, Grundeln, Meerbrassen, Makrelen, Papageifische, Petermännchen, Thunfisch, Schwertfisch und dem Seeskorpion,
  • die plattfischartigen mit Flunder und den Familien der Butte, Schollen und Seezungen
  • die haiartigen mit Sandhai, Grauhai, Katzenhai, Weißhai und den vielen weiteren Haiarten,
  • die Rochen mit Säge-, Geiger-, Adler- und Zitterrochen, Meeresteufel
  • die Panzerwangen mit der Familie der Knurrhähne und der Drachenköpfe, Rot- und Goldbarsch
  • die Anglerfische mit der Familie der Seeteufel

Die Speisefische aus Nord- und Ostsee

Im Verbreitungsgebiet von Nord- und Ostsee leben ca. 220 verschiedene Fischarten. Nimmt man nur den Atlantik und das Mittelmeer hinzu erhöht sich diese Artenvielfalt bereits auf ca. 750 Arten. Ein Teil ist als Speisefisch bestens bekannt. Hierzu gehören u.a.: Hering, Makrele, Kabeljau oder Dorsch, Seezunge, Scholle, Sprotte, Seenadel, Hornfisch, Grundel und Flunder.

Gefahr der Überfischung – bedrohte Fischarten der salzhaltigen Gewässer

Durch Überfischung und die zunehmende Umwelt- und damit auch Wasserverschmutzung sind viele Fischarten des Meeres bedroht. Durch einen sorgsamen Umgang mit dem Nahrungsmittel Fisch und auch durch den Verzicht des Kaufes der bedrohten Speisefischarten kann jeder mit zum aktiven Schutz der Meeresfische beitragen. Zu diesen bedrohten Arten gehören unter anderem Dornhai, Scholle oder Seezunge, Aale – die sowohl im Süß- als auch im Salzwasser vorkommen, Dorsche, Hering und der rote Thunfisch.

[Bildquelle: Schaer Chris]

Das könnte dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.